Rjd2 - The Third Hand

Rjd2 macht ein neues Album. Hörte sich gut an. Rjd2 hat sich von DefJux getrennt. Hörte sich nicht gut an. Rjd2 macht jetzt auf Indie. Hörte sich auch nicht gut an. Den Rest des Beitrags lesen »

Rjd2 macht ein neues Album. Hörte sich gut an. Rjd2 hat sich von DefJux getrennt. Hörte sich nicht gut an. Rjd2 macht jetzt auf Indie. Hörte sich auch nicht gut an. Den Rest des Beitrags lesen »
Ein Klassentreffen der Cool Britannia würde wohl so aussehen: Liam und Noel raufen sich auf dem Schulhof und Jarvis hängt mit einem Glas Rotwein und Sartre - Lektüre in der Aula ab. Damon? Jemand Damon gesehen? Damon Albarn wäre natürlich gar nicht anwesend, denn er ist sozusagen immer im Futur; ein Getriebener der seine musikalischen Selbstverwirklichungen nicht mehr in Bands, sondern Projekten sucht. Den Rest des Beitrags lesen »


2raumwonhung sind seit Jahren eine feste Größe im Deutschpop. Mit dem neuen Album 36Grad läuten sie den Sommer auch ohne globalen Klimawechsel vor seiner Zeit ein. Zuckersüße Harmonien kombiniert mit leichten Texten ohne merklichen Tiefgang fallen nicht etwa negativ auf, sondern erinnern dich an deinen letzten Erdbeer-Daiquiri oder Mojito mit Blick auf ein Binnengewässer deiner Wahl. Wenn du keiner von den Typen mit Drink und hochgestelltem Kragen oder Ladies im leichten Sommerkleid und Sonnenbrille auch spät nachts warst, dann musst du dich nicht angesprochen fühlen. Den Rest des Beitrags lesen »

Vor fünf Jahren gab es diese kurze, lustige Periode, an die wir uns alle erinnern, als sich Indie-Garagenkollektive grundsätzlich am „The“-Artikel vor dem Bandnamen zu erkennen gaben. Leider folgte darauf wieder eine dieser Grundsatzdiskussionen über Echtheit und Wahrhaftigkeit, darüber, dass ein Artikel kein Album beschreibe, ein Hype schon gar nicht Qualität bezeuge und dass die Katze, das ist der Markt, sich sowieso längst in den Schwanz, das ist sein Mechanismus, gebissen habe. Den Rest des Beitrags lesen »


Ein Labelsampler zum freien Download und dann auch noch vom legendären Label Stonesthrow? Wer wird da noch lange fackeln und “download now” pressen, egal, ob er die Künstler schon kennt, oder ob er sich nur einen Überblick verschaffen will.
Wenn dann alles gesaugt ist offenbart sich erneut das Genie von Madlib, der eben nicht nur den etwas anderen Hip-Hop Beats produzieren kann, sondern auch elektronischere Tracks mit Gameboy und Atari Sounds. Dem steht der Engländer Danny Breaks in nichts nach, der vielleicht manchen durch seine Alben oder seinen Track The Jellyfish bekannt ist und auf Chrome Children 2 das BZ-Theme von Baron Zen mit seinen typischen knarzigen Bassläufen überarbeitet. Es findet sich aber auch klassischer HipHop auf der Platte, wie z.B. Reverse Part 2 vom legendären Percee P., der seine Platten leider immer noch selbst auf der Strasse verticken muss. Ansonsten finden sich in der Hip-Hop Sparte noch die Labelneuzugänge Roc C und M.E.D., die vielleicht auch dem ein oder anderen ein Begriff sein dürften, oder Routiniers, wie Oh No.
Für die, die es lieber funky mögen schenken Chocolate Star, Gary Wilson oder The Jazzistics und J.Rocc ein paar derbe Tracks, die alles andere als Fahrstuhlmusik sind.
Schräg wird’s dann noch bei Guilty Simpson auf dem von FourTet produzierten Beat. Arabien Pince schliessen das Ganze mit besten 80-er Synthie Beats und Vocals.
Wer jetzt also Lust bekommen hat kann sich da Ganze unter www.stonesthrow.com runterladen, oder bald auch käuflich erwerben. Go get it!
Thomas Mader

Nach den legendären Alben Black On Both Sides und dem Blackstar-Album, zusammen mit Talib Kweli, dachte man, Mos ist jetzt da, wo Lauryn Hill auch war, nämlich an dem Punkt, an dem ein Album so gut war, dass alles was danach kommt eigentlich nur noch enttäuschend sein kann. Den Rest des Beitrags lesen »

Auch auf ihrem dritten Album, Make This Your Own, schaffen es The Cooper Temple Clause zu überraschen. Dass die Überraschung diesmal aber eine negative ist, wird die fünf Musiker wahrscheinlich nicht stören. Der kommerzielle Erfolg scheint vorprogrammiert. Den Rest des Beitrags lesen »

Bloc Party läuten des Jahr der Platte danach für viele UK-Popbands ein und schmeißen mit A Weekend in the City in musikalischer Hinsicht ein, mit dem Vorgänger Silent Alarm verglichen, ebenbürtiges Album auf den Markt. Inhaltlich geht es allerdings etwas ruppiger zur Sache. Den Rest des Beitrags lesen »

Den Kommentar „Sie werden dein Leben verändern“, ausgesprochen von der atemraubenden und kopfhörertragenden Natalie Portman im Film Garden State, findet sich momentan auf ziemlich jeder Reklamefläche. Die Band, um die es geht sind The Shins, die ihr drittes Album Wincing The Night Away veröffentlicht haben. Das Marketing über die Omnipräsenz der Band auf unzähligen TV- und Filmsoundtracks laufen zu lassen ist nicht das Dümmste. Den Rest des Beitrags lesen »

Jeder Künstler muss sich diese Gretchenfrage stellen: „Wie hältst du es eigentlich mit der öffentlichen Präsenz?“ So einfach sie sich formulieren lässt, so ganzheitlich ist ihr Hintergedanke: Wirtschaftlichkeit, Image und künstlerisches Selbstverständnis sind die Ausgangspunkte für die Entscheidung darüber, welche Häufigkeit des öffentlichen Auftretens angeraten ist. Den Rest des Beitrags lesen »