Manu Chao – 23. März 2007, Taboo – Madrid

Samstag Abend, alle sind noch ziemlich fertig von Freitag und ein Videoabend bahnt sich an, als plötzlich einer der Mitbewohner ins Zimmer stürzt, schreit er wisse wo und wann Manu Chao ein unangekündigtes Konzert gäbe und plötzlich sind wieder alle hellwach. Den Rest des Beitrags lesen »
Brian Ferry – Dylanesque

“with a voice like sand and glue / his words of truthful vengeance / they could pin us to the floor” sang David Bowie in seinem Song for Bob Dylan über selbigen. Eine nicht ganz so direkte Form der Dylanschen Ehrerbietung sind Coverversionen des amerikanischen Songwriters. Dabei ist es ist nicht selten, dass diese fast besser als das Original sind.
Beispiele: Jimi Hendrix´ furioses Gitarrenspiel auf All along the Watchtower, George Harrisons treibende Version von Absolutely Sweet Marie, das Girl of the North Country im Streichergewand der Eels, von anderen Weggefährten der 60er wie den Byrds oder
Joan Baez ganz zu schweigen. Den Rest des Beitrags lesen »
k-os – Atlantis: Hymns For Disco

Auch in der Musik gibt es Botschafter. Und ich meine damit ausnahmsweise nicht uns nerdige Vollblutrezensenten, die einiges tun würden, um der Welt ihre Lieblingsklänge näher zu bringen. Dieses Mal ist von den Musikern selbst die Rede, von k-os im Besonderen. Der Kanadier hat seine Wurzeln im Hip Hop, nistet sich aber in anderen Stilen ein, um eine Verständigung zwischen den Genres zu fördern. Sein Joyful Rebellion hat die weiten Grenzen des Hip Hop ausgelotet. Atlantis: Hymns For Disco überschreitet sie nun. Den Rest des Beitrags lesen »
Fountains of Wayne – Traffic and Weather

Ey, kennst du Wayne? Fountains of Wayne? Nein? Das macht auch eigentlich nichts, denn die Band war eine dieser unzähligen Kapellen, die in der Mitte der 1990er den gitarrenlastigen Indie-Poprock-Markt überschwemmten. Damals nannte man so etwas College Rock. Den Rest des Beitrags lesen »
Maximo Park – Our Earthly Pleasures

Das Album A Certain Trigger von Maximo Park war wohl der Höhepunkt der aktuellen UK-Pop-Welle. Und da man gerade keine größeren und besseren Referenzen zur Hand hat, kopiert man sich auf Our Earthly Pleasures einfach selber. Leider haben Kopien meist die Eigenschaft, dass sie einfach nicht so gut sind wie das Original.
Explosions in the Sky – All of a Sudden I Miss Everyone

Wie lange braucht ein Song um auf den Punkt zu kommen? Im Falle des neuen Albums von Explosions in the Sky liegt die Antwort im Bereich zwischen 3 und 13 Minuten. Allerdings verliert Zeit ohnehin schnell an Bedeutung, befindet man sich erst im schwebenden Klangkosmos dieser rein instrumental agierenden Band, die als weiterer Beleg dafür gelten darf, dass die vielfältige texanische Musikszene den Klischees über ihren Heimatstaat einiges entgegenzusetzen hat. Den Rest des Beitrags lesen »
The View – Hats off to the Buskers

The View sind eine dieser typischen jungen Bands, die Großbritannien stets in bewundernswerten Mengen hervorzubringen weiß. Unbeschwerten Gitarrenrock kann man das Ganze nennen. Und Alltagspoesie. Stets mit Schwung und Niveau vorgetragen, aber selten mit Alleinstellungsmerkmal. Vielleicht liegt das alles ja an den sonderbaren Läden, die es in der Heimat von The View zu geben scheint… Den Rest des Beitrags lesen »
The Horrors – Strange House

“There was hushed talk of a young boy’s corpse lying face down in some river, his hands used to move like mine…” Willkommen in der schwarz glitzernden Welt von The Horrors, einer Band die es schafft mithilfe von 60er Jahre Garagen Rock und 70er Jahre Psychedelia so lebendig und gegenwärtig zu klingen, dass einem nicht nur aufgrund der düster bizarren Texte wohlige Schreckensschauer den Rücken herunter laufen. Den Rest des Beitrags lesen »
Kings of Leon – Because of the Times


“I’ll be that person ’til my dying day, I try so awful hard, but I can’t change…” verkünden die Kings of Leon in Black Thumbnail und treffen damit auch hinsichtlich ihrer Musik den Nagel auf den Kopf. Denn trotz aller Versuche etwas Neues auszuprobieren bleibt der 70er Jahre Garage-Bluesrock der Band auch auf ihrem dritten Album letztendlich irgendwo in den staubigen Straßen der Südstaaten stecken. Schade, denn das Potential zu mehr war da. Den Rest des Beitrags lesen »
The Fratellis – Costello Music

Prinzipiell sind Bandvergleiche in Rezensionen mit äußerster Vorsicht zu genießen, denn diese arten schnell in Namedropping und musikalischer Besserwisserei aus. Genauso heikel wie die Frage nach dem ersten Album, das man sich im Leben gekauft hat. Wie, etwa nicht Led Zeppelin, Thriller oder Nevermind? Oh my Lord. Die Auseinandersetzung mit den Fratellis erspart einem die Vergleichsschulblade leider nicht, ganz im Gegenteil. Den Rest des Beitrags lesen »