
Samstag Abend, alle sind noch ziemlich fertig von Freitag und ein Videoabend bahnt sich an, als plötzlich einer der Mitbewohner ins Zimmer stürzt, schreit er wisse wo und wann Manu Chao ein unangekündigtes Konzert gäbe und plötzlich sind wieder alle hellwach. Den Rest des Beitrags lesen »
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“with a voice like sand and glue / his words of truthful vengeance / they could pin us to the floor” sang David Bowie in seinem Song for Bob Dylan über selbigen. Eine nicht ganz so direkte Form der Dylanschen Ehrerbietung sind Coverversionen des amerikanischen Songwriters. Dabei ist es ist nicht selten, dass diese fast besser als das Original sind.
Beispiele: Jimi Hendrix´ furioses Gitarrenspiel auf All along the Watchtower, George Harrisons treibende Version von Absolutely Sweet Marie, das Girl of the North Country im Streichergewand der Eels, von anderen Weggefährten der 60er wie den Byrds oder
Joan Baez ganz zu schweigen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Auch in der Musik gibt es Botschafter. Und ich meine damit ausnahmsweise nicht uns nerdige Vollblutrezensenten, die einiges tun würden, um der Welt ihre Lieblingsklänge näher zu bringen. Dieses Mal ist von den Musikern selbst die Rede, von k-os im Besonderen. Der Kanadier hat seine Wurzeln im Hip Hop, nistet sich aber in anderen Stilen ein, um eine Verständigung zwischen den Genres zu fördern. Sein Joyful Rebellion hat die weiten Grenzen des Hip Hop ausgelotet. Atlantis: Hymns For Disco überschreitet sie nun. Den Rest des Beitrags lesen »
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Ey, kennst du Wayne? Fountains of Wayne? Nein? Das macht auch eigentlich nichts, denn die Band war eine dieser unzähligen Kapellen, die in der Mitte der 1990er den gitarrenlastigen Indie-Poprock-Markt überschwemmten. Damals nannte man so etwas College Rock. Den Rest des Beitrags lesen »
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Das Album A Certain Trigger von Maximo Park war wohl der Höhepunkt der aktuellen UK-Pop-Welle. Und da man gerade keine größeren und besseren Referenzen zur Hand hat, kopiert man sich auf Our Earthly Pleasures einfach selber. Leider haben Kopien meist die Eigenschaft, dass sie einfach nicht so gut sind wie das Original.
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Wie lange braucht ein Song um auf den Punkt zu kommen? Im Falle des neuen Albums von Explosions in the Sky liegt die Antwort im Bereich zwischen 3 und 13 Minuten. Allerdings verliert Zeit ohnehin schnell an Bedeutung, befindet man sich erst im schwebenden Klangkosmos dieser rein instrumental agierenden Band, die als weiterer Beleg dafür gelten darf, dass die vielfältige texanische Musikszene den Klischees über ihren Heimatstaat einiges entgegenzusetzen hat. Den Rest des Beitrags lesen »
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The View sind eine dieser typischen jungen Bands, die Großbritannien stets in bewundernswerten Mengen hervorzubringen weiß. Unbeschwerten Gitarrenrock kann man das Ganze nennen. Und Alltagspoesie. Stets mit Schwung und Niveau vorgetragen, aber selten mit Alleinstellungsmerkmal. Vielleicht liegt das alles ja an den sonderbaren Läden, die es in der Heimat von The View zu geben scheint… Den Rest des Beitrags lesen »
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“There was hushed talk of a young boy’s corpse lying face down in some river, his hands used to move like mine…” Willkommen in der schwarz glitzernden Welt von The Horrors, einer Band die es schafft mithilfe von 60er Jahre Garagen Rock und 70er Jahre Psychedelia so lebendig und gegenwärtig zu klingen, dass einem nicht nur aufgrund der düster bizarren Texte wohlige Schreckensschauer den Rücken herunter laufen. Den Rest des Beitrags lesen »
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“I’ll be that person ’til my dying day, I try so awful hard, but I can’t change…” verkünden die Kings of Leon in Black Thumbnail und treffen damit auch hinsichtlich ihrer Musik den Nagel auf den Kopf. Denn trotz aller Versuche etwas Neues auszuprobieren bleibt der 70er Jahre Garage-Bluesrock der Band auch auf ihrem dritten Album letztendlich irgendwo in den staubigen Straßen der Südstaaten stecken. Schade, denn das Potential zu mehr war da. Den Rest des Beitrags lesen »
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Prinzipiell sind Bandvergleiche in Rezensionen mit äußerster Vorsicht zu genießen, denn diese arten schnell in Namedropping und musikalischer Besserwisserei aus. Genauso heikel wie die Frage nach dem ersten Album, das man sich im Leben gekauft hat. Wie, etwa nicht Led Zeppelin, Thriller oder Nevermind? Oh my Lord. Die Auseinandersetzung mit den Fratellis erspart einem die Vergleichsschulblade leider nicht, ganz im Gegenteil. Den Rest des Beitrags lesen »
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Tim Fite’s Over The Counter Culture ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, dass der Reimstil sich ständig ändert und die Beats von anderen Beats oder kleinen Interludes unterbrochen werden, man denkt, dass das Lied zu Ende sei, der Beat aber dann doch wieder einsetzt, dann kann man mit Over The Counter Culture viel Spaß haben und sich an dem Collage-artigen Stil, vor allem in Soup Of The Day, kaum mehr satt hören. Den Rest des Beitrags lesen »
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Betrachtet man sich die Bilder des Booklets zu Back To Black, so fallen einem eine ganze Menge Assoziationen ein. Ist Amy Winehouse nur ein billiges Freudenmädchen oder wahlweise ein englisches Prügelweib? Diese Frau – viel zu dick geschminkt, viel zu viele Tatoos, zickig, aggressiv, sexy – soll das neue Popsternchen aus England sein? Den Rest des Beitrags lesen »
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Es gibt das Glück der Zu-Spät-Geborenen und es gibt das Pech der Zu-Spät-Geborenen. Pech ist es zum Beispiel für mich, dass ich niemals Revolver lieben werde, weil ich es nicht im Rahmen seiner Zeit hören kann. So bleiben die Beatles für mich eine gute, aber keine hervorragende Band. Ständig werde ich deswegen schief angeschaut. Wahrscheinlich werden in zehn bis zwanzig Jahren die kommenden Generationen mit OK Computer hadern. Arme Menschen sind das. Den Rest des Beitrags lesen »
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Nick Cave & The Bad Seeds … pardon: Nick Cave und drei Mitglieder der Bad Seeds, Warren Ellis, Martyn Casey und Jim Sclavunos, bringen unter dem Namen Grinderman ein Album mit demselben Namen heraus. Eine große Überraschung ist es nicht geworden. Den Rest des Beitrags lesen »
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Nach einer längeren Zwangspause wegen einer Erkrankung des Sängers haben sich Aereogramme aus dem Höllenschlund wieder an das Tageslicht gewagt. Im Gepäck haben sie ihr neues Album, auf dem sie die ruhigsten, aber auch schönsten Songs Ihrer Karriere versammelt haben. Den Rest des Beitrags lesen »
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