Was geht denn hier ab!? Unglaublich was die Battles auf Ihrem ersten full-length Album Mirrored vorlegen, zelebrieren, zerstückeln, wieder zusammenbasteln, erneuern, erfinden, ironisieren und, und, und. Das ist alles ganz neu und dann doch nicht, irgendwie bekannt, aber so nie vorher gehört, nicht im Geringsten voraussehbar und trotz aller Überraschungen irgendwie vertraut! Das „Irgendwie“ wird zur Methode und wird diesem monolithischem, in sich selbst ruhendem Werk doch in keiner Weise gerecht! Den Rest des Beitrags lesen »
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Velvet Revolver besteht aus echten, schwitzenden, arbeitenden Männern.* Mit Muskeln, großen bunten Tätowierungen, Bierbäuchen, Kippen im Mund und großen Männerhänden, mit denen sie seit Jahren unbeirrt und routiniert ihre Maschinen bearbeiten. Gern ziehen sie ihre Hemden aus und zeigen ihre Bierbäuche und den Männerschweiß. Sie tropfen auch gern mal ins Publikum und trinken viel viel Bier, daneben auch gern richtig harte Sachen, so Schnaps und Whiskey und so. Den Rest des Beitrags lesen »
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Das neue Rakes-Album tut gerne so, als sei es zum Tanzen gedacht. Doch ich kam ihm näher, als ich eines Mitternachts vor mich hin döste und doch nicht einschlafen mochte. Ich legte Ten New Messages in die Anlage und horchte einfach mal bei Zimmerlautstärke in mich hinein. Überraschenderweise harmonierte die Musik ziemlich gut mit meinem abendschweren Befinden. Den Rest des Beitrags lesen »
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Drei Jahre hat der Braunschweiger Produzent Profile an seiner Scheibe Große Welt an der MPC geschraubt und gebastelt und das gute Stück ist nun auch schon etwas länger zum freien Download draußen. Richtig gelesen, 3 Jahre Arbeit für dich UMSONST erhältlich.
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Sage Francis, das intellektuelle Gewissen des US-Raps, bringt sein neues, sein zweites Album auf Epitaph raus. Ein Rapper auf einem Punklabel? Bei hoher Qualität ist dies kein Problem, und Sage, als bekennender Punk und Metal Fan dürfte wohl eher darüber lachen, wenn ihm das aus den HipHop-Riegen einer krumm nimmt. Wohl eher eine Rückkehr zu den Anfängen.
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Untergrund HipHop, wenigstens amerikanischer, lebt in Deutschland, genauer in Hamburg, genauer im Mandarin Kasino, dachte ich mir, als der Laden an einem Mittwoch Abend gerammelt voll von HipHop Heads ist, die aus ihren Löchern gekrochen waren, um Jeru The Damaja, The dirty rockin’ Scoundrel, Underground Legende und offizieller Lehrmeister von Afu-Ra, die Bühne rocken zu sehen. Gerüchte, dass bald ein neues Album von Jeru veröffentlicht werden solle kursieren und alle sind heiß auf den neuen Scheiß. Die Stimmung ist super.
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10 Jahre sind her seit der Veröffentlichung der Quadratur des Kreises und 10 Jahre gibt’s auch schon das Splash-Festival und es wird gemunkelt die einen hätten bei der zumindest vorübergehenden Wiedervereinigung der ersten eine Hand im Spiel gehabt. Was heißt gemunkelt, Max hats im Interview schon länger verraten.
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Ähnlich wie The Strokes haben es Interpol geschafft sich selbst zu einer Stil-Ikone zu erheben, der neben der grossen Aufmerksamkeit der Medien und Konsumenten eine ebenso große Masse an Nachamern folgte. Lösten die Strokes den sogenannten „The-Bands“ Hype aus, dessen Protagonisten auffälligstes Merkmal ein simples und reduziertes Spiel war/ist, folgten Interpol eine nicht minder große Anzahl an Epigonen (Editors, She Wants Revenge, I love You But I’ve Chosen Darkness etc.) die ihre Wurzeln im Wave der 80er suchten (und teilweise fanden) und Melancholie, Atmosphäre und Pathos einen neuen, großen, dunklen Raum gaben.
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Neulich, als ich mit ein paar Kollegen zum Feierabendtrunk einkehrte, durchstreiften wir in bierseliger Laune die neuesten Erscheinungen am Rock- und Pop-Himmel, wie es unser Auftrag scheint. Die Sprache kam auf die Editors und deren Titel Smokers Outside The Hospital Door. Über diese Symbolik des Rauchens vor der Krankenhaustür, so schimpfte einer meiner Gegenüber, würden in den Zeitungen und Zeitschriften nur noch Lobergüsse ausgeschüttet – er verstehe gar nicht, warum. Raucher vor dem Krankenhaus, so fuhr er fort, das sei doch kitschig und banal, in Windeseile durchgekaut! Solche Bilder seien Massenware, man könne sie auf Cornflakes-Packungen zum Freirubbeln anbieten oder in Phrasendreschmaschinen werfen. Da musste ich vehement widersprechen. Ich stand auf und brachte mit ganzem Körpereinsatz mein Verteidigungsplädoyer, das die verschiedenen Varianten des Rauchens vor Krankenhauseingängen abwog.
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Die große Familie van Cleef hat zum Fest gebeten.
Was zunächst als Open Air geplant war, wurde wegen zu geringem Sommer-Faktor schließlich in die Halle des Pier 2 verlegt. Naja, dem erklärten Ziel, 100% Spaß auf die Bühne zu bringen, schadete diese Umtopfung jedenfalls nicht.
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Kleiner sollte es werden. Spärlicher instrumentiert. Ein Protestalbum gar. Um es vorweg zu nehmen: der mit Spannung erwartete Nachfolger der schwelgerischen, (größen)wahnsinnigen und herrlich selbstverliebten Want 1 und Want 2 Alben ist weder klein, noch zurückhaltend, noch explizit politisch. Und vielleicht ist Release the Stars gerade deshalb soviel mehr als das.
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Neulich auf Amazon.de schrieb ein Snow Patrol Fan folgendes: „Für mich ist Snow Patrol so weit weg von Folkrock und BritPop, wie ein hervorragendes Steak von einer Currywurst von der Bahnhofsbude!“ Vielleicht liegt es ja daran, dass ich schon zu lange Vegetarier bin, vielleicht aber auch an meinem Eindruck von Eyes Open, das mir der Steak-Vergleich als sonderbar im Kopf hängen blieb. Denn steht ein Steak nicht für Substanz? Einen ausgeprägten Eigengeschmack? Womöglich gar für Blut? Und was, bitte schön, haben diese Attribute mit Snow Patrol zu tun - ausgerechnet Snow Patrol, dem Inbegriff der freundlichen Band von nebenan, die niemandem weh tut, an der man aber auch nicht viel zu beißen hat und deren Songs ungefähr soviel Gefahr bergen wie eine kuschelige Fleecedecke? Den Rest des Beitrags lesen »
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Wie ist es für einen Fan, wenn die einstmals wichtigste Band seiner Jugend, ach was, die beste Band aller Zeiten, nach vielen Jahren und einem kleinen Seitensprung sowie einem Solowerk Billy Corgans ein neues Album veröffentlicht? Es ist ein unglaublich erhebendes Gefühl, das einem dann und wann einen rosa Schleier über die Augen legt und eigentlich nicht zum rezensieren berechtigt. Hier nun trotzdem ein (wahrscheinlich gescheiterter) Versuch einer kritischen Besprechung von Zeitgeist, dem neuen Album der Smashing Pumpkins. Den Rest des Beitrags lesen »
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Die Chemical Brothers sind ja mittlerweile in ihrer Branche, was Elton John für die Popwelt ist und für die Features auf ihrem neuen Album We Are The Night dürfte die Einladung wohl so etwas wie der Ritterschlag gewesen sein. Den Rest des Beitrags lesen »
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