Lifehouse – Who we are

Um es kurz und schmerzlos zu machen: Das vierte Album von Jason Wade, Rick Woolstenhulme und Bryce Soderberg ist egal.
Selbst nach mehrmaligem Hören klingt ein Lied an wie das andere, Who We Are hört sich an wie alles, was man schon von Lifehouse kennt und Lifehouse klingen wie viele Bands, die unter die Art von Alternative/Melodic Rock gehören, an dem eigentlich nichts alternative ist. (Es sei denn, man versteht unter alternativ etwas, das von anderem unterschieden ist. Aber dann könnte man wohl alles unter „Alternative“ einordnen.) Es ist ja nicht so, dass die Musik wirklich schlecht ist. Ob die Texte nun einen christlichen Unterton haben oder nicht, darüber erhitzen sich wohl nur die Gemüter derjenigen, die nichts unkommentiert lassen können. An der Stimme von Jason Wade ist eigentlich auch nichts auszusetzen. Musik also, die man nicht sofort auf dem Sondermüll entsorgen muss, wenn Tante Inge sie einem zum Geburtstag schenkt, Musik, die man vielleicht tatsächlich mal im Hintergrund laufen lässt – aber eben keine Musik, ohne die diese Welt eine andere wäre.
Fazit: Ohne jede Bedeutung, außer für Fans von Lifehouse, The Calling, Hoobastank, u.a.
Solveig Wrage
Offizielle Homepage:
www.lifehousemusic.com