
Bereits 2002 veröffentlichte Nika Machaidse aka. Nikakoi sein Erstlingswerk Sestrichka auf WMF Records, also wäre eine Review eigentlich überholt und höchstens in der Klassiker-Sektion angebracht. Da der georgische Tausendsassa, der neben der Musik auch noch Regisseur und Schriftsteller ist, hierzulande aber den meisten leider immer kein Begriff ist wollen wir alles tun, um diesem wunderbaren Musiker ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
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Wem der erste Teil des Mixtapes Ich will Schuhe von Jonny S. gefallen hat, der kann sich seit Neustem auch den zweiten Teil, der mit insgesamt 4 neuen Tracks + einem Hiddentrack aufwartet, herunterladen und den Braunschweiger supporten.
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Nie und nimmer hätte ich gedacht, jemals eine Metal-Band wohlwollend besprechen, ja sogar wirklich gut finden zu können. Tool, weiter hatte ich mich bisher nicht auf die hohe See des Metals (und Tool sind ja nicht einmal Metal!) getraut, oder – um im Genreslang zu bleiben – ich hatte mich nicht ins Kampfgetümmel schmeißen wollen. Schließlich bin ich Pazifist, so gut es eben geht. Den Rest des Beitrags lesen »
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So ist er, der gute, alte Will Oldham. Ohne großes Vorgeplänkel wird aus dem Nichts ein neues Album veröffentlicht. Keine PR, keine Marketingmaschine, nein, nicht einmal die kleinste Ankündigung braucht der Mann mit Gold auf der Zunge und der Dunkelheit im Herzen. Höchstes Understatement nennt man so etwas wohl.
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Louder, Louder! Slower, Slower! - Schottischer Schneetrupp im Sommer. Oder genauer gesagt im britischen Glastonbury. Also mitten im Grünen. Was dem Skispringer die Mattenschanze, ist unseren Musikern die große Wiese voller Geld, Gold und sorgenfreiem Leben. „Light up, light up/As if you have a choice/Even if you cannot hear my voice/I’ll be right beside you dear“. Kurz vor der Festivalsaison wurde unlängst Snow Patrols Album Final Straw wiederveröffentlicht. Vielleicht aus gutem Grund. Den Rest des Beitrags lesen »
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Löschen und spul zurück: 1988 the Year Schwachsinn broke. Bronski Beat tanzten den Smalltown Boy auf einer Länge von 9:00 Minuten. Der geschüttelte Lonely Boy auf mindestens drei Vorstadtbahnstationen gestreckt. Krude Breaks im mitunter instrumentalen Nichts auf dem Format einer kompletten LP. Wem half eigentlich die, schon in den Siebzigern erfundene, maximal breite Rille? Den Rest des Beitrags lesen »
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So langsam geht wieder was im Deutschrap. Zwar spielt sich im Moment noch alles im Indiebereich ab, was einerseits vielleicht besser für den künstlerischen Output ist, andererseits natürlich aber auch größere Hörerscharen und somit auch die verdiente Knete für die Künstler verhindert, aber auf diversen Labels, wie Snuffpro, Spokenview, Entourage oder Wortsport steht die neue Garde bereit und rockt bereits alles in Grund und Boden. Egal ob Damion Davis, Huss und Hodn oder V.Raeter, die Namen sind schon bekannt und sorgen für Furore. Den Rest des Beitrags lesen »
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Das Schönste an Ruhm ist seine Übertragbarkeit. Man muss gar keinen langen Werdegang durchlaufen, um von ihm kosten zu können. Denn Ruhm pflanzt sich über Bekanntschaften fort. Es reicht schon vollkommen, jemanden zu kennen, der jemanden kennt, um sich selbst auch ein bisschen gekannt vorzukommen. Wenn ich jemanden kenne, der Weltrekorde schwimmt, dann fühle ich mich durch ihn ein bisschen berühmt und vielleicht auch ein bisschen athletisch. Den Rest des Beitrags lesen »
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Na, hossa! Angestachelt von Radioheads Download-Album bringt Trent Reznor nun innerhalb kürzester Zeit ein zweites Album auf den Markt, natürlich wieder zum freien herunterladen. Getarnt hat er es als ein Dankeschön an seine Fans, die ihm mit dem digitalen Kauf von Ghosts I-IV einen Millionenschatz zuschusterten.
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Fickmusik nannte eine Kollegin vor kurzem das bisherige Schaffen von Portishead. Kann man sicherlich so sehen, muss man aber nicht. Zumal die knackige Umschreibung den bisherigen drei Alben - das Livealbum Roseland NYC wird an dieser Stelle einfach mitgezählt - nur leidlich gerecht wird. Und nun ist das passiert, was bis vor wenigen Jahren noch unmöglich erschien: ein neues Album, Halleluja!
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Zehn Jahre ist es nun schon her, da veröffentlichte der Soziologe Richard Sennett ein Standardwerk zur modernen Arbeitswelt, “Der flexible Mensch”. Die Kernaussage lautete, dass der Mensch in dieser modernen Arbeitswelt grundlegend überfordert sei und die privaten Probleme und das Herausreißen aus sozialen Gefügen ebenso zum Scheitern beitrügen. Sennetts Vokabular bestand vor allem aus den Worten Flexibilität, Teamfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Identitätsverlust. Willkommen auf Sylt.
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Im Februar 2008 füllten Wilco an fünf Abenden den Riviera Club in Chicago. Das komplette Konzert vom 19. Februar ist nun als Download frei verfügbar.
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It´s the end of the world as we know it. Dieser Satz galt seit über einer Dekade für die College-Rock Dinosaurier von R.E.M. Schlagzeuger Paul Berry verließ die Band und die Band trauerte. Mit Hilfe von therapheutischem Plattenschmerz wie Up, knallbunten Bonbons mit viel zu viel Glitzerpapier (Reveal) und Liedsammlungen für die Endlosschleife der Hotellobby (Around the Sun). Irgendwo dazwischen: John Kerry verlor und die Band trauerte wieder. Den Rest des Beitrags lesen »
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Brighton, das 250.000-Seelen-Dörfchen an der Südküste Englands, scheint zu brummen und zu flirren. Nach Fatboy Slim, The Kooks, dem Go! Team, British Sea Power, den Pipettes und The Electric Soft Parade - um nur einige zu nennen - machen sich nun zwei kleine Persönchen auf in die weite Welt, um ebendiese im Sturm zu erobern.
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07.04.08 – Niels Freverts Bandtourauftakt im Gebäude9 in Köln. Toiletten in der ersten und zweiten Etage. Und im Erdgeschoss roch es nach Keller. Das muss man erst mal schaffen. In der Annahme, dass sich die Statiker vorher vom Zustand des Gebäudes überzeugt hatten, stand man Schlange. Ich musste kurz überlegen, ob ich das vermisst hatte. Ja, hatte ich. Glaube ich. Den Rest des Beitrags lesen »
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