

So ist er, der gute, alte Will Oldham. Ohne großes Vorgeplänkel wird aus dem Nichts ein neues Album veröffentlicht. Keine PR, keine Marketingmaschine, nein, nicht einmal die kleinste Ankündigung braucht der Mann mit Gold auf der Zunge und der Dunkelheit im Herzen. Höchstes Understatement nennt man so etwas wohl.
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Louder, Louder! Slower, Slower! - Schottischer Schneetrupp im Sommer. Oder genauer gesagt im britischen Glastonbury. Also mitten im Grünen. Was dem Skispringer die Mattenschanze, ist unseren Musikern die große Wiese voller Geld, Gold und sorgenfreiem Leben. „Light up, light up/As if you have a choice/Even if you cannot hear my voice/I’ll be right beside you dear“. Kurz vor der Festivalsaison wurde unlängst Snow Patrols Album Final Straw wiederveröffentlicht. Vielleicht aus gutem Grund. Den Rest des Beitrags lesen »
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Löschen und spul zurück: 1988 the Year Schwachsinn broke. Bronski Beat tanzten den Smalltown Boy auf einer Länge von 9:00 Minuten. Der geschüttelte Lonely Boy auf mindestens drei Vorstadtbahnstationen gestreckt. Krude Breaks im mitunter instrumentalen Nichts auf dem Format einer kompletten LP. Wem half eigentlich die, schon in den Siebzigern erfundene, maximal breite Rille? Den Rest des Beitrags lesen »
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Na, hossa! Angestachelt von Radioheads Download-Album bringt Trent Reznor nun innerhalb kürzester Zeit ein zweites Album auf den Markt, natürlich wieder zum freien herunterladen. Getarnt hat er es als ein Dankeschön an seine Fans, die ihm mit dem digitalen Kauf von Ghosts I-IV einen Millionenschatz zuschusterten.
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Fickmusik nannte eine Kollegin vor kurzem das bisherige Schaffen von Portishead. Kann man sicherlich so sehen, muss man aber nicht. Zumal die knackige Umschreibung den bisherigen drei Alben - das Livealbum Roseland NYC wird an dieser Stelle einfach mitgezählt - nur leidlich gerecht wird. Und nun ist das passiert, was bis vor wenigen Jahren noch unmöglich erschien: ein neues Album, Halleluja!
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Zehn Jahre ist es nun schon her, da veröffentlichte der Soziologe Richard Sennett ein Standardwerk zur modernen Arbeitswelt, “Der flexible Mensch”. Die Kernaussage lautete, dass der Mensch in dieser modernen Arbeitswelt grundlegend überfordert sei und die privaten Probleme und das Herausreißen aus sozialen Gefügen ebenso zum Scheitern beitrügen. Sennetts Vokabular bestand vor allem aus den Worten Flexibilität, Teamfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Identitätsverlust. Willkommen auf Sylt.
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Im Februar 2008 füllten Wilco an fünf Abenden den Riviera Club in Chicago. Das komplette Konzert vom 19. Februar ist nun als Download frei verfügbar.
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It´s the end of the world as we know it. Dieser Satz galt seit über einer Dekade für die College-Rock Dinosaurier von R.E.M. Schlagzeuger Paul Berry verließ die Band und die Band trauerte. Mit Hilfe von therapheutischem Plattenschmerz wie Up, knallbunten Bonbons mit viel zu viel Glitzerpapier (Reveal) und Liedsammlungen für die Endlosschleife der Hotellobby (Around the Sun). Irgendwo dazwischen: John Kerry verlor und die Band trauerte wieder. Den Rest des Beitrags lesen »
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Brighton, das 250.000-Seelen-Dörfchen an der Südküste Englands, scheint zu brummen und zu flirren. Nach Fatboy Slim, The Kooks, dem Go! Team, British Sea Power, den Pipettes und The Electric Soft Parade - um nur einige zu nennen - machen sich nun zwei kleine Persönchen auf in die weite Welt, um ebendiese im Sturm zu erobern.
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07.04.08 – Niels Freverts Bandtourauftakt im Gebäude9 in Köln. Toiletten in der ersten und zweiten Etage. Und im Erdgeschoss roch es nach Keller. Das muss man erst mal schaffen. In der Annahme, dass sich die Statiker vorher vom Zustand des Gebäudes überzeugt hatten, stand man Schlange. Ich musste kurz überlegen, ob ich das vermisst hatte. Ja, hatte ich. Glaube ich. Den Rest des Beitrags lesen »
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Wer Favez bisher nicht auf Platte gehört hat, sollte das mit Ausnahme des großartigen From Lausanne, Switzerland auch tunlichst lassen. Favez sind nämlich immer dann am besten, wenn sie ihre große Schwäche - das Songwriting, das manchmal gen unterirdisch tendiert - mit tollem Sound übertünchen können. Den Rest des Beitrags lesen »
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Wurzelnd in der Musikszene des Amerika der sechziger Jahre schaffte es Neil Young bisher immer, seine Musik zeitgerecht zu präsentieren. Zunächst als Crosby, Stills, Nash and Young, später oft als Einmannband mit Gitarre und Mundharmonika, dann wieder unterstützt durch den schweren und dröhnenden Sound der Begleitband Crazy Horse oder sogar in Zusammenarbeit mit Pearl Jam. Den Rest des Beitrags lesen »
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Ganz nett. Aber irgendwie reißt es mich nicht mit. Klar, einige Lieder wie Romantic Type oder I´m Always Right sind designierte Tanzflächenfüller. Aber so wirklich will mich das Erstlingswerk Wait For Me der fünf Jungs aus England, die, typisch für die Insel, wieder mal tüchtig von der englischen Musikpresse umjubelt werden, nicht mitreißen. Und das trotz Nominierung als „Best New Band“ bei den NME Awards. Den Rest des Beitrags lesen »
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Ein normaler Arbeitstag sah für Nick Cave in den letzten Jahren folgendermaßen aus: Pünktlich aufstehen, Aktentasche packen, auf den Weg zum Büro machen und dort ausgiebig an den Kompositionen feilen bis alles stimmt. Dig, Lazarus, Dig!!! allerdings klingt, als hätte Cave diese Arbeitsweise erstmals komplett verschmäht und sei nach dem Aufstehen schnurstracks ins Aufnahmestudio gerannt. Den Rest des Beitrags lesen »
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